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Vom Wert der Arbeit

Region unterstützt Künstler-Symposium "Vom Wert der Arbeit"

Unter dem Titel „Vom Wert der Arbeit II“ fand im August 2009 Hessens größtes Open-Air-Kunst-Projekt in Lich-Bettenhausen statt. Unterstützt wurden das Veranstaltungsteam um Dagmar Titsch und Matthes von Oberhessen durch die Region GießenerLand.

Setzen sich für eine lebendige Kunstszene auf dem Land ein (von links nach rechts): Dagmar Titsch, ehemaliger GießenerLand-Geschäftsführer Dennis Pucher, Bürgermeister Bernd Klein, Matthes von Oberhessen und Ortsvorsteher Gerhard Schlund.

Das Symposion richtete seinen Blick auf alte Traditionen der handwerklichen und landwirtschaftlichen Arbeit. Neben Vorträgen und Filmvorführungen setzten elf bildende Künstler in 14 Tagen das Motto an verschiedenen Stellen in Bettenhausen künstlerisch um.

Als Wegweiser zu den jeweiligen Veranstaltungsorten diente der Schuh auf der Stange - und dieses Symbol hat Geschichte: „Im 15. Jahrhundert galt der Aufruf, einen Bundschuh aufzustellen, als Synonym für einen Aufstand“, verdeutlicht Matthes von Oberhessen die tiefere Bedeutung des Schuhwerks. Auch zeigte man so, was verändert werden müsse.

Als erklärtes Ziel des Projekts wurde bereits im Vorfeld das Aufzeigen einer wiederauflebenden Dorfkultur definiert. Dazu sollten sowohl die Dorfbevölkerung als auch die Besucher mittels Beispielen aus der Vergangenheit für die Zukunft sensibilisiert werden. Kurt Hillgärtner, Vorsitzender der Region GießenerLand e.V., zeigte sich angesichts des großen Zuspruchs sehr erfreut und bedankte sich im Namen der Region bei den Veranstaltern des Symposiums.



(Januar 2010)