Start Projekte Limesinfozentrum Limes-Konzept soll entwickelt werden

Limes-Konzept soll entwickelt werden

Weltkulturerbe soll gestärkt werden

Direkt zu Beginn des neuen Jahres widmet sich die Region GießenerLand dem Thema Limes.

Auch heute sind hier im heimischen Raum noch Spuren des römisch-germanischen Grenzwalls zu finden.

In den kommenden Sitzungen der Arbeitsgruppe Tourismus unter Leitung von Prof. Dr. Anja Klöckner vom Archäologischen Institut der Justus-Liebig-Universität Gießen soll nun ein Limes-Konzept entwickelt werden anhand dessen anschließend konkrete Maßnahmen formuliert werden können. „

 Der Limes ist für uns ein großes Thema", verdeutlicht GießenerLand-Geschäftsführer und Regionalmanager Dennis Pucher die Beweggründe für die Erstellung des Konzeptes. Schon bei der Erarbeitung des integrierten Regionalentwicklungskonzeptes - kurz: iREK - vor zwei Jahren sei deutlich geworden, dass dieser Themenbereich einer der Schwerpunkte der touristischen Entwicklung in der heimischen Region darstellen würde. Pucher weiter: „Jetzt geht es vor allem darum, konkret zu prüfen, wo wir stehen und wo wir mittelfristig hin wollen." Dafür sei die Beteiligung der Bevölkerung unerlässlich.

 

Innerhalb der 14 Leitprojekte des iREKs befinden sich unter dem Titel „Weltkulturerbe Limes im GießenerLand" bereits sechs Maßnahmen, die teilweise noch auf ihre weitere Ausarbeitung warten und teilweise schon in der Umsetzung sind. Einen ersten „Meilenstein" sieht Regionalmanager Pucher im Projekt „Hof Graß" bei Hungen. Das Hofgut wird gerade von der OVAG mit hohem Aufwand saniert. Im Hauptgebäude des Gutes soll im kommenden Jahr das neue Limesinfozentrum seine Pforten öffnen.

 

Zu den bereits bestehenden Vorschlägen sollen nun weitere entwickelt werden, die sich alle an den nun zu erstellenden Ergebnissen des Limes-Konzeptes orientieren sollen. Den Auftakt der Konzeptfindung bildet das Treffen der AG Tourismus am kommenden Montag, den 12. Januar um 19.30 Uhr im Raum 333 im Haus G des Philosophikum I in der Otto-Behagel-Straße in Gießen. Die Einführung übernimmt der Kreisarchäologe Manfred Blechschmidt. Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen.