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Max-Weber-Schule

Umwelt und Schulen als Themen der Region

Studenten der MWS legen Abschlussarbeit vor


„Was sagt Ihnen das GießenerLand?" - wer diese Frage in den vergangenen Wochen vor Lebensmittelmärkten im Kreisgebiet gestellt bekam, sollte nicht etwa zur Teilnahme an einem Gewinnspiel überredet werden, sondern wurde von Studenten der Gießener Max-Weber-Schule zum Image der Region befragt. Die Ergebnisse der Befragung wurden nun zusammengefasst, mit Tipps und Anregungen versehen und als gemeinschaftliche Abschlussarbeit den Lehrern und dem Projektpartner GießenerLand e.V. vorgestellt.


Im Mittelpunkt der anderthalbstündigen Präsentation standen die frischgebackenen Absolventen Manuela Götz, Dorothee Schoser, Sebastian Acker, Benjamin Schleich und Tobias Oehlmann, die sich vor rund sechs Monaten den Gießener Land e.V. als Partner für Ihre Projektarbeit ausgesucht hatten.

In den Räumen der Kreisverwaltung am Riversplatz mussten die Neu-Betriebswirte sowohl der Bewertungskommission, angeführt von den Pädagogen Antje Franzen und Leopold Lukaschik, als auch den Vertretern des Vereins Region GießenerLand, Heinz Becker aus dem Vorstand und Dennis Pucher als Regionalmanager, Rede und Antwort stehen.
Hauptaugenmerk richteten die Teilnehmer auf die Ergebnisse einer Meinungsbefragung von 151 Bürgerinnen und Bürgern aus verschiedenen Regionen des Landkreises Gießen. Das Resultat: Umwelt, Schule und Kindergärten sind der Bevölkerung sehr wichtig, Wirtschaft und regionale Infrastruktur sind mehrheitlich wichtig. Die Themen Tourismus und Naherholung sind laut Befragung der Absolventen eher weniger wichtig.

„Das ist für uns eine sehr interessante Bestätigung, mit der wir bei unserer Projektarbeit, so oder in ähnlicher Form schon konfrontiert worden sind. Ich bin von dem Engagement der jungen Menschen beeindruckt und bedanke mich bei den Bürgerinnen und Bürgern, die sich die Zeit für die Befragung genommen haben", unterstrich Vorstandsmitglied Becker im Laufe der Diskussion.

„Wir werden uns die Ergebnisse der Untersuchung und die Schlussfolgerungen daraus in den nächsten Tagen genau anschauen. Ich bin mir sicher, dass wir verschiedene Gedanken aufgreifen und im Vorstand diskutieren werden", ergänzte Regionalmanager Pucher, der gleichzeitig die Qualität der abgelieferten Arbeit und das „hervorragende Teamwork der vergangenen sechs Monate" hervorhob.

Die Max-Weber-Schule hat sich zum Ziel gesetzt, Fachkräfte für gehobene Funktionen und Führungsaufgaben im mittleren Management von Wirtschaft und Verwaltung auszubilden. Bestandteil der Ausbildung ist auch eine praxisnahe Projektarbeit.

Abschließend überreichte Heinz Becker den Absolventen als Dank und Anerkennung für die Verdienste rund um die Region einen Team-Gutschein für eine Kanutour. Becker wörtlich: „Sie haben in den letzten Monaten gemeinsam hart gearbeitet. Aber nun ist Sommer, Ihre Präsentation ist gehalten und Sie haben sich Ihre Entspannung redlich verdient. Und bevor Sie sich alle aus den Augen verlieren, möchten wir Sie einladen, unsere schöne Region von der Lahn aus zu erkunden."




(April 2009)