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Breitband-Analyse in den Kommunen läuft
Wie der Vorsitzende der Region GießenerLand und Bürgermeister der Gemeinde Rabenau, Kurt Hillgärtner, heute (2010-04-05) in der Geschäftsstelle der Region GießenerLand gegenüber der Presse mitteilte, läuft die Breitband-Analyse in den Kommunen auf Hochtouren. Damit nähere sich die Initiative des Regionalmanagements seinem vorläufigen Höhepunkt.
Hillgärtner erinnerte zu Beginn des Gesprächs zunächst an den Start der Initiative des jungen Regionalentwicklungsvereins: „Fast auf den Tag genau ist es nun zwölf Monate her, dass die Region GießenerLand beschlossen hat, sich des Themas Breitband anzunehmen. Eine große Aufgabe und eine große Herausforderung!" Mittlerweile seien, so Hillgärtner weiter, alle Voraussetzungen zur Teilnahme an der Breitband-Förderung des Landes in 15 der 17 teilnehmenden Kommunen im Landkreis Gießen geschaffen worden. Das sei vor allem dann wichtig, wenn sich eine Kommune entscheidet, den Ausbau mit schnellem Internet eigenständig voranzubringen und dafür Fördergelder in Anspruch zu nehmen. Außerdem seien Gespräche mit Unternehmen, Energieversorgern und Behörden geführt worden, die das Ziel gehabt hätten, dass gemeinsam am weiteren Ausbau des Glasfasernetzes gearbeitet werden soll. In diesem Zuge ist auch die Breitband-Region Mittelhessen entstanden, die unter dem Dach der IHK Gießen-Friedberg die Initiativen der Regionen Wetterau, Vogelsberg und GießenerLand zusammenführt.
Nachdem die Fragebogenaktion im vergangenen Sommer dank der großen Teilnahme der Bevölkerung mit dafür sorgte, dass die Mehrzahl der Kommunen die Möglichkeit haben, das Förderprogramm des Landes zu nutzen, beinhaltet die seit März 2010 laufende dritte Phase der Initiative in erster Linie eine umfassende Bestandsaufnahme der kommunalen und regionalen Infrastruktur. „Wir werten beispielsweise alle verfügbaren Trassenpläne aus und erfassen zudem auch potentielle Leitungsträger wie Strommasten oder Abwasserkanäle", verdeutlicht der Geschäftsführer des GießenerLands, Dennis Pucher, das Vorhaben. Hillgärtner ergänzt: „Wir setzen mittelfristig auf Glasfasertechnologie und wollen jetzt die Voraussetzungen schaffen, damit die Städte und Gemeinden des Landkreises die Möglichkeit haben, möglichst kostengünstig und zügig den Ausbau in Angriff nehmen zu können." Dafür werde es für jede Kommune ein Handlungskonzept geben, das detailliert darlegen soll, welche Technologie an welchem Ort in der Gemeinde die nachhaltigste aber auch wirtschaftlich darstellbarste Lösung bietet. Die ersten Konzepte sind bereits erstellt und werden in den kommenden Wochen den Bürgermeistern übergeben. Spätestens bis Ende September soll die Übergabe des letzten Handlungskonzepts erfolgt sein, betonen die Verantwortlichen beim Verein GießenerLand. Das Handlungskonzept solle die Städte und Gemeinden in die Lage versetzen, selbst zu entscheiden, welche Lösungen sie favorisieren und damit hätten sie auch die Möglichkeit, die investiven Kosten mitzugestalten.
Eine Vorstellung aller Ergebnisse ist für Ende September geplant, unterstrich Hillgärtner abschließend.
(April 2010) |